Persönlichkeitsentwicklung und Prävention

ProPP – Persönlichkeitsentwicklung und Prävention

ProPP ist ein Programm zur Primärprävention, das Kinder und Jugendliche dabei unterstützt, ihre Persönlichkeit zu entwickeln und wichtige soziale Kompetenzen für den Schulalltag und das Zusammenleben zu erwerben.

Im Mittelpunkt stehen die Selbst- und Fremdwahrnehmung. Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich selbst und ihre eigenen Gefühle, Bedürfnisse und Stärken besser wahrzunehmen. Gleichzeitig setzen sie sich damit auseinander, wie andere Menschen sie erleben und wie ihr eigenes Verhalten auf andere wirkt.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Erlernen und Einüben sozialer Kompetenzen. Dazu gehören beispielsweise gegenseitiger Respekt, Empathie, Kommunikation, Teamfähigkeit, Konfliktlösung und ein verantwortungsvoller Umgang miteinander.

ProPP bietet den Schülerinnen und Schülern Raum, sich selbst besser kennenzulernen, unterschiedliche Sichtweisen zu verstehen und gemeinsam Lösungen für Situationen aus dem Schul- und Lebensalltag zu entwickeln. Durch verschiedene Übungen, Gespräche und praktische Erfahrungen werden soziale Fähigkeiten nicht nur besprochen, sondern aktiv erprobt und gefestigt.

Damit leistet ProPP einen wichtigen Beitrag zu einem wertschätzenden, respektvollen und sicheren Miteinander an unserer Schule.

Streitschlichtung an unserer Schule

Wo viele Menschen zusammenkommen, kann es auch einmal zu Streit und Konflikten kommen. Unterschiedliche Meinungen, Missverständnisse oder verletzende Worte gehören zum Schulalltag dazu. Wichtig ist, wie wir mit solchen Situationen umgehen.

An unserer Schule möchten wir Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, Konflikte friedlich, fair und eigenverantwortlich zu lösen. Ein wichtiger Baustein dabei ist unsere Streitschlichtung.

Konflikte gemeinsam lösen

Unsere ausgebildeten Streitschlichterinnen und Streitschlichter helfen Schülerinnen und Schülern dabei, einen Streit aus eigener Kraft zu klären. Sie sind dabei neutral und unparteiisch und unterstützen die Beteiligten dabei, einander zuzuhören, die unterschiedlichen Sichtweisen zu verstehen und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen.

In einem vertraulichen Gespräch erhalten beide Seiten die Möglichkeit, ihre Sicht des Konflikts zu schildern. Die Streitschlichterinnen und Streitschlichter achten darauf, dass alle Beteiligten zu Wort kommen und respektvoll miteinander umgehen.

Am Ende steht möglichst eine gemeinsame Vereinbarung, mit der beide Seiten gut leben können.

 

Warum Streitschlichtung?

Streitschlichtung bedeutet mehr als nur einen Streit zu beenden. Schülerinnen und Schüler lernen dabei wichtige Fähigkeiten für ihren Schulalltag und darüber hinaus:

● anderen zuzuhören und ihre Sichtweise zu verstehen,

● eigene Gefühle und Bedürfnisse auszudrücken,

● Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen,

● Konflikte ohne Gewalt zu lösen,

● gemeinsam nach fairen Lösungen zu suchen,

● respektvoll miteinander umzugehen.

Damit leistet die Streitschlichtung einen wichtigen Beitrag zu einem friedlichen und wertschätzenden Miteinander an unserer Schule.

Unsere Streitschlichterinnen und Streitschlichter

Die Schülerinnen und Schüler, die als Streitschlichterinnen und Streitschlichter tätig sind, werden gezielt auf ihre Aufgabe vorbereitet und ausgebildet. Sie lernen unter anderem Gesprächsführung, aktives Zuhören und den Umgang mit Konfliktsituationen.

Mit ihrem Engagement übernehmen sie Verantwortung für unsere Schulgemeinschaft und tragen dazu bei, dass Konflikte nicht eskalieren, sondern konstruktiv gelöst werden können.

Denn: Streit gehört zum Leben – aber wie wir damit umgehen, können wir lernen.

Gemeinsam Klasse sein – gemeinsam gegen Mobbing

Ein gutes Klassenklima ist die Grundlage für erfolgreiches Lernen und ein respektvolles Miteinander. Deshalb nimmt die Realschule Plus Wallhausen am Präventionsprogramm „Gemeinsam Klasse sein“ teil. Das Projekt wird zu Beginn des Schuljahres mit allen 5.Klassen durchgeführt.

„Gemeinsam Klasse sein“ ist ein Schulprogramm zur Mobbingprävention und Stärkung der Klassengemeinschaft. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler frühzeitig für das Thema Mobbing zu sensibilisieren und sie dabei zu unterstützen, Konflikte konstruktiv zu lösen und respektvoll miteinander umzugehen.

Im Mittelpunkt steht die Klassengemeinschaft. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich gemeinsam mit Fragen auseinander wie: Was macht eine gute Klassengemeinschaft aus? Wie gehen wir miteinander um? Was können wir tun, wenn jemand ausgegrenzt oder verletzt wird? Und wie können wir gemeinsam Verantwortung übernehmen?

Durch verschiedene Übungen, Gespräche und gemeinsame Aktivitäten werden Teamfähigkeit, Empathie, Zivilcourage und gegenseitiger Respekt gefördert. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler auch, Mobbing zu erkennen, Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln und sich Unterstützung zu holen.

Ein wichtiger Bestandteil des Programms ist zudem die Auseinandersetzung mit Cybermobbing und dem Umgang mit digitalen Medien. Denn Ausgrenzung und Beleidigungen können heute auch über soziale Netzwerke und Messenger-Dienste stattfinden. Die Schülerinnen und Schüler lernen, Verantwortung für ihr eigenes Verhalten im digitalen Raum zu übernehmen und aufmerksam zu sein, wenn andere Hilfe benötigen.

„Gemeinsam Klasse sein“ versteht sich dabei nicht als einmalige Aktion, sondern als Baustein einer nachhaltigen Schulkultur, in der sich alle Schülerinnen und Schüler sicher, akzeptiert und wertgeschätzt fühlen sollen.

Unser Ziel:  Wir möchten an unserer Schule eine Gemeinschaft schaffen, in der jeder dazugehört, Unterschiede respektiert werden und niemand allein gelassen wird.

Denn: Gemeinsam sind wir Klasse!