Klimaschutz und Nachhaltigkeit: Ökologische Haltung in der Praxis
Das reale ökologische Profil der Geschwister-Scholl-Realschule plus Wallhausen basiert im Kern auf drei tragenden Pfeilern, die das ökologische Bewusstsein unserer Schülerinnen und Schüler nicht nur theoretisch schulen, sondern es tagtäglich direkt in handfeste Praxis und messbare Tatsachen übersetzen.
1. Das technische Herzstück: Energietechnische Autarkie
Die Schule betreibt aktiven Klimaschutz direkt auf dem eigenen Dach. Durch eine schuleigene, großflächig installierte Photovoltaik-Anlage erzeugt die Schule ihren benötigten Strom im laufenden Betrieb selbst. Diese Unabhängigkeit macht die Schule nicht nur energietechnisch nahezu autark, sondern dient den Jugendlichen im Schulalltag als direktes, anfassbares Anschauungsobjekt für die Energiewende und angewandte Ökologie. Für unsere Ganztagsschülerinnen und Schüler auch ganz praktisch: Täglich ein von der Sonne gekochtes Mittagessen!
2. Offizielles Siegel: Ausgezeichnete Nachhaltigkeitsschule
Unsere Bemühungen im Umweltschutz sind staatlich verbrieft. Die Schule führt den offiziellen Titel einer ausgezeichneten Nachhaltigkeitsschule.
Das bedeutet, dass ökologische Kriterien fest im schulischen Konzept verankert sind und als Querschnittsaufgabe durch alle Klassenstufen fließen.
3. Messbarer Erfolg: Mehrfache 1. Plätze bei Wettbewerben
Dass das Wallhausener Konzept Hand und Fuß hat, wird regelmäßig von externen Fachjurys bestätigt. Bei diversen Umwelt- und Nachhaltigkeitswettbewerben konnte die Schule mit ihren praxisnahen Schülerprojekten bereits mehrfach den 1. Platz erringen und auskömmliche Preisgelder erzielen. Unsere Auszeichnungen belegen, dass unsere Jugendlichen in wirksamen Prozessen stehen, die eigenständiges Engagement fördern und messbare Beiträge zum Klimaschutz erzielen.
So gibt es an unserer Schule sehr viele Maßnahmen und Angebote, die inzwischen zur absoluten Normalität geworden sind. Hier, ein Überblick:
Alltägliche Mülltrennung
Im Schulalltag beginnt Klimaschutz und Nachhaltigkeit bereits ganz banal bei der alltäglichen Mülltrennung. Durch das ganzheitliche Konzept zur Müllvermeidung und unserer adäquaten 4-fach Trennung in allen Klassen, lernen die Kinder bereits ab Stufe 5 Stoffe zu unterscheiden, verwandte Eigenschaften zu erkennen und während der Trennung richtig zuzuordnen.
Artenschutz im eigenen Schulgarten
Als aktiven Beitrag zum Artenschutz pflegen wir eine großzügige Wildblumenwiese auf dem Außengelände, betreiben selbst errichtete Insektenhotels und hängen handgewerkte Vogelhäuser vor Ort auf.
Nachhaltige Mobilität fördern
Durch gut ausgebaute Fahrradstellplätze, die regelmäßige Teilnahme an der Aktion „Schulradeln“ und unsere fest etablierte Fahrrad- und Reparaturwerkstatt lernen die Jugendlichen praxisnah, dass umweltfreundliche Fortbewegung und das Reparieren statt Wegwerfen einen echten Unterschied machen.
Klimaschutzdetektive
Des Weiteren haben wir in allen Klassenstufen „Klimaschutzdetektive“ installiert, die auf die Schonung der schuleigenen Ressourcen wie Stromverbrauch, unnötig laufende Heizungen oder gekippte Fenster achten.
Das Ende der Papier-Ära
Ein weiterer, konsequenter Dauerbrenner unseres Umweltkonzepts ist der bewusste Verzicht auf unnötige Ressourcen. Wir nutzen ausschließlich zertifiziertes Ökopapier im Kopierer sowie im Sanitärbereich als Handtücher und Toilettenpapier. Noch viel entscheidender: Unsere Schule ist digital voll durchgestylt. Wir versenden Elternbriefe, Schülerinfos und Dokumente fast ausschließlich digital per E-Mail oder über unsere Lernplattform. Das spart nicht nur erhebliche finanzielle Ressourcen, sondern leistet ein inzwischen selbstverständlich gewordenes Einsparpotenzial an CO2. An die klassische, farbenfrohe Hochglanz- und Zettelwirtschaft auf den Fluren muss man an unserer Schule schon fast wie in einem Museum suchen.
Schuleigener Wasserspender
Ein schuleigener Wasserspender vermeidet effektiv Plastikflaschen, und selbst beim Essen wird der Klimaschutz in Formaten wie dem gemeinsamen „Klimafrühstück“ spürbar. Hier entwickeln die Kinder ein Gespür dafür, wie stark die Auswahl unserer Lebensmittel mit dem globalen CO2-Ausstoß zusammenhängt.
Mit eigenen Händen in der Erde
In unseren schuleigenen Hochbeeten wird eigenes Gemüse angebaut, von den Jugendlichen geerntet und in unseren Küchen direkt eigenhändig verwertet. Ein eigener Kompostierhaufen sorgt dafür, dass organische Abfälle sofort wieder in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt werden.
Aus Alt macht Neu - Upcycling
In unseren Upcycling-Projekten lernen die Schülerinnen und Schüler kreativ, wie sich aus vermeintlich Unbrauchbarem etwas Neues gestalten lässt, das nicht nur erstaunlich nützlich ist, sondern auch modern aussieht. Ergänzend dazu schulen regelmäßige Aktionssondertage wie das gemeinsame Müllsammeln rund um die Schule und in der Region ein sensibilisiertes Umweltbewusstsein zur Erhaltung des Lebensraums.



















